Die Blumenkinder von Wendt & Kühn gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren der Manufaktur.
Seit fast einem Jahrhundert stehen sie für handwerkliche Präzision, zeitlose Gestaltung und eine besondere Nähe zur Natur.
Jedes Blumenkind trägt seine Blume mit Stolz – als Symbol für Jahreszeiten, Wachstum und Lebensfreude.
Bis heute entstehen die Figuren in traditioneller Handarbeit in Grünhainichen und
sind fester Bestandteil vieler Sammlungen weltweit.
ein Mädchen mit Margerite. Die Blumenwahl verwundert nicht – es war die Lieblingsblume von Grete und Olly Wendt.
Im Katalognachtrag von 1933/34 sind die ersten sechs Blumenkinder abgebildet, die bis heute unverändert und ohne Unterbrechung im Sortiment der Grünhainichener Werkstätten erscheinen. In den Jahren bis 1937 folgten ihnen weitere Kinder, auf 18 Figuren wuchs die Schar an. Auf vielfachen Wunsch unserer Sammler haben wir in den letzten Jahren damit begonnen, die beliebte Figurenserie den historischen Vorlagen entsprechend behutsam weiterzuentwickeln, in ihrer Farb- und Formensprache ganz dem Vermächtnis von Firmengründerin Grete Wendt verpflichtet.


Die Blumenkinder lassen sich sowohl einzeln als solitäre Farbakzente als auch in kleinen Gruppen arrangieren. Besonders harmonisch wirken sie gemeinsam auf der Blumenwiese von Wendt & Kühn, die als Bühne für die Figuren dient.
In hellem Grün gehalten und mit feinen weißen Blümchen verziert, lädt die Blumenwiese zum Spielen und Verweilen ein. Auf mehreren Ebenen finden nicht nur Blumenkinder Platz – auch ergänzende Figuren lassen sich stimmig integrieren. Den gestalterischen Abschluss bildet der kunstvoll gearbeitete Laubbaum mit kleinen Vögeln, der dem Arrangement Tiefe und Lebendigkeit verleiht.
Die Blumenkinder mit Frühlings-, Sommer- und Herbstblumen begleiten durch das ganze Jahr und inspirieren zu saisonalen Dekorationen. Auffällig und charakteristisch sind die bewusst überdimensionierten Blüten. Grete Wendt verlieh ihnen damit eine besondere Bedeutung – die Blume wird zum
tragenden Symbol der Figur.
Kein Blumenkind gleicht dem anderen. Jedes besitzt eine eigene Körpersprache, einen individuellen Ausdruck und eine charakteristische Kleidung. Liebevolle Details machen diese Unterschiede sichtbar: die feine Blütenborte am Kleid des Kleeblattkindes, das gemusterte Häubchen des Mädchens mit Glockenblume oder die Ringelmütze des Jungen mit Mohn. Diese Details verleihen jeder Figur Persönlichkeit und Wiedererkennungswert.


Kaum eine Figurenserie verkörpert die Idee von Grete Wendts Schaffen so anschaulich wie die Blumenkinder. Sie stehen für Natürlichkeit, Güte und Geborgenheit – und für die Freude unbeschwerter Kindertage.
Als fröhliche Blütenträger überbringen sie ihre Grüße zu besonderen Anlässen: zu Geburtstagen, zum Muttertag, zur Geburt eines Kindes oder einfach als Zeichen der Zuneigung. Ihre Botschaft ist zeitlos und spricht Generationen gleichermaßen an.
Von den Anfängen bis heute
Das erste Blumenkind entstand im Jahr 1929: ein Mädchen mit Margerite – der Lieblingsblume von Grete und Olly Wendt. Bereits im Katalognachtrag von 1933/34sind die ersten sechs Blumenkinder abgebildet. Diese Figuren erscheinen bis heute unverändert und ohne Unterbrechung im Sortiment der Grünhainichener Werkstätten.
Bis zum Jahr 1937wuchs die Reihe auf insgesamt 18 Figurenan. Auf vielfachen Wunsch von Sammlern wurde die Serie in den vergangenen Jahren behutsam erweitert – stets orientiert an den historischen Vorlagen und der ursprünglichen Farb- und Formensprache. Jede Weiterentwicklung bleibt dem gestalterischen Vermächtnis der Firmengründerin Grete Wendt verpflichtet.
Blumenkinder – kurz & bündig
Erstes Blumenkind: 1929
Entwurf: Grete Wendt
Herkunft: Grünhainichen, Erzgebirge
Fertigung: Handbemalt, traditionelle Manufakturarbeit
Serie: Seit Jahrzehnten ohne Unterbrechung im Sortiment

Wendt & Kuehn Blumenkinder 2022 Junge mite Nelke auf Hügel 9 cm , mit Schale Meissner Porzellan 12 x 9 cm
Das reizvolle Zusammenspiel von feinster Handwekskunst aus dem Hause Wendt & Kühn und der Raffinesse der Porzellan - Manufaktur Meissen setzen wir mit einem weiteren Set aus Blumenkind und Schälchen fort.
Eine kunstvoll ausgearbeitete Nelke schmückt das hölzerne Figurenensemble und die edle Prozellanschale. Erneut bestand die Herrausforderung darin, die Virtuosität der Meissner Zeichnung in die figürliche Fertigung zu überführen. Die Exklusivität des Sets wird unterstrichen , indem die Jahreszahl der Fertigung - 2022 - auf die Unterseite der Schale gemalt wird - gleich unter die weltberühmten gekreuzten blauen Schwerter.
Das erste Blumenkind erblickt 1929 das Licht der Welt: ein Mädchen mit Margerite. Die Blumenwahl verwundert nicht – es war die Lieblingsblume von Grete und Olly Wendt.
Im Katalognachtrag von 1933/34 sind die ersten sechs Blumenkinder abgebildet, die bis heute unverändert und ohne Unterbrechung im Sortiment der Grünhainichener Werkstätten erscheinen. In den Jahren bis 1937 folgten ihnen weitere Kinder, auf 18 Figuren wuchs die Schar an. Auf vielfachen Wunsch unserer Sammler haben wir in den letzten Jahren damit begonnen, die beliebte Figurenserie den historischen Vorlagen entsprechend behutsam weiterzuentwickeln, in ihrer Farb- und Formensprache ganz dem Vermächtnis von Firmengründerin Grete Wendt verpflichtet.