Gruenhainichener Engel von Wendt & Kühn

Die Gruenhainichener Engel aus dem Hause Wendt & Kühn stehen für Ruhe, Harmonie und musikalische Vielfalt. Seit 1923, als Firmengründerin Grete Wendtdie ersten Engel mit den charakteristischen elf weißen Punkten auf den Flügeln entwarf, haben sie sich zu einem festen Bestandteil erzgebirgischer Volkskunst entwickelt.

Ob mit Geige, Trommel, Alphorn oder still lauschend – jeder Engel verkörpert eine eigene Stimmung und fügt sich doch selbstverständlich in das himmlische Orchester ein. Die klare Formensprache, die zurückhaltenden Farben und die handwerkliche Ausführung verleihen den Figuren eine zeitlose Ausstrahlung, die Sammler und Liebhaber auf der ganzen Welt schätzen – zur Weihnachtszeit ebenso wie das ganze Jahr über.

Wendt Kühn Grünhainicher Engel
wendt-kühn-logo

Geschichte und Herstellung der Grünhainichener Engel

Die Geburt der Gruenhainichener Engel


1923 entwarf Wendt & Kühn-Gründerin Grete Wendt drei kleine Figuren, die später Geschichte schreiben sollten: einen Engel mit Fackel sowie zwei musizierende Engel mit Flöte und Geige. Was zunächst als kleine Idee begann, entwickelte sich rasch zu einer völlig neuen Erzeugnisgruppe.

Charakteristisch waren von Beginn an die elf weißen Flügelpunkte – eine bewusste gestalterische Entscheidung aus ästhetischen und proportionalen Gründen. Jahr für Jahr wuchs das himmlische Orchester weiter. Heute umfasst es über 70 musizierende Engel sowie zahlreiche Himmelsboten ohne Instrumente, die als Amor, Wintersportler oder in alltäglichen Szenen auftreten.

Wendt und Kühn Kontrabass schwarz weiß foto
grünhainicher engel dirigent
Wendt Kühn grünhainicher Engel mit Geige schwarz-weiß
grünhainicher Engel stimmgabel

Gestaltung mit Charakter und Bewegung


Die Grünhainichener Engel leben von ihrer Haltung, ihrem Ausdruck und ihrer scheinbaren Bewegung. Grete Wendt ließ ihre Figuren bewusst „sprechen“ – nicht durch Mimik allein, sondern durch Körperhaltung, Armstellung und Instrumentenführung.

Nicht jeder Engel hält sein Instrument streng nach musikalischen Regeln. Genau darin liegt ihr Reiz: Die Figuren folgen keiner akademischen Perfektion, sondern einer poetischen Logik. Engel sitzen auf Mondsicheln, reiten auf Sternschnuppen oder musizieren scheinbar schwerelos – eine fantasievolle Freiheit, die Sammler weltweit begeistert.

Farbe, Tiefe und Geduld


In der Leimerei werden die geschliffenen Einzelteile behutsam zusammengesetzt – je nach Figur können dies mehrere Dutzend Komponenten sein. Anschließend tauchen die Engel mehrfach in Grundierung und Farblacke ein.

Erst nach mehreren Tauchgängen, kurzen Drehbewegungen zum Abstreifen überschüssiger Farbe und individuellen Trockenzeiten entsteht die typische, gleichmäßige Oberfläche. Diese sorgfältige Abfolge verleiht den Figuren ihre besondere Tiefe und den unverwechselbaren Glanz.

Engel von Wendt & Kühn im Herstellungsprozess
Wendt Kühn Engel lackiert

Warum diese Engel Generationen begleiten


Ob zur Weihnachtszeit, als Sammlerstück oder als stiller Begleiter im Alltag – die Grünhainichener Engel stehen für Beständigkeit, Handwerkskunst und leise Freude. Ihre geringe Größe täuscht über ihre Wirkung hinweg: Kaum sechs Zentimeter hoch, tragen sie eine erstaunliche emotionale Präsenz in sich.

Nicht ohne Grund wurden die Engelmusiker früh als Markenzeichen geschützt und zählen heute zu den bekanntesten Figuren der erzgebirgischen Volkskunst.

Der Klang der Wendt Engel im Orchester ist aufeinander abgestimmt .

Tauchen Sie ein wenn über 70 Musiker spielen im großen Engelorchester der Grünhainichener Engel®. Sie musizieren mit Geige und Glocke, Trommel und Triangel, Posaune und Panflöte. Und zahlreichen weiteren klangvollen Instrumenten. Für den großen Auftritt Ihrer Musikantenengel eignen sich die Engelberge von Wendt & Kühn als stillvolles Podest. Auf den drei-, vier-, fünf- und sogar sechsstufigen Bergen finden Ihre Engel ausreichend Platz, um sich musikalisch zu entfalten.

Wendt & Kühn Engelwokle Konzert

Zeitlose Klassiker

Sie sind einzigartig. Mit ihrer Gestalt, ihrem Ausdruck und ihrem musikalischen Können verzaubern sie: die Musikantenengel aus dem Hause Wendt & Kühn. Der erste erblickte 1923 das Licht der Welt, gestaltet von Firmengründerin Grete Wendt. Dabei beschritt sie neue gestalterische Wege. Im Kontrast zur traditionellen Erzgebirgskunst, die oftmals eher starr wirkte, ließ sie in ihren Entwürfen eine schwungvolle Dynamik einfließen. Ihr gelang es, die Engel nicht nur statisch dastehen zu lassen, sondern sie zum Musizieren, Laufen und Fliegen zu bringen. Das erreichte sie durch eine neuartige Technologie, die die produktionsbedingte Symmetrie des Drechselns durchbrach: Sie schnitt die Gliedmaßen schräg an und setzte sie danach wieder zusammen, so dass die Figuren in Bewegung und Schwung kamen. Schwung, unbeschwerte Leichtigkeit und Heiterkeit sind genau die Attribute, die Grete Wendts Engel noch heute beschreiben und die sie weltweit zu beliebten Sammlerstücken machen. Arrangiert im großen Orchester spielen sie die schönsten Stücke. Und auch als kleinere Formation im Quartett oder Quintett ziehen sie ihre Betrachter klangvoll in den Bann.

Fagott

Holzblasinstrumente

zur Komplementierung

ihres W & K  Orchester

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